Meine Sicht auf Yoga

Klang berührt die Seele. Die Worte eines Menschen, das Rauschen eines Baches, das Tönen einer Melodie. Der Klang der Stille auch. Yoga öffnet einen inneren Raum der Präsenz und lehrt uns, wahrhaft hinzuhören.

Mit der Wahrnehmung und Aktivierung des Körpers zu beginnen, ist eine wunderbare Möglichkeit, mich dem inneren Klang zu nähern. Hineinzusinken in das, was Ist, wirkt zutiefst belebend und schafft Nähe.

 

Ich unterrichte Hatha-Yoga mit Hingabe aus dem Herzen heraus. In Bezug auf die körperliche Praxis bin ich an keine bestimmte Schule gebunden und finde es so wichtig wie inspirierend, je nach Jahreszeitenzyklus, Konstitution der TeilnehmerInnen und auftauchenden Themen immer wieder aufs Neue zu schauen, was es braucht, um in die Ruhe zu finden, um sanft an Grenzen zu stoßen, um weiter vorzudringen zu Dir selbst.

 

Musik findet genauso ihren Weg in meine Klassen wie Mantra und Meditation. Fließende Bewegungsabfolgen erwärmen den Körper und bereiten ihn vor auf länger gehaltene Übungen.

Ich ermutige zu einem großzügigen, spielerischen Umgang mit dem eigenen Körper. Yoga ist nicht die x-te Disziplin des Tages, die es bei größtmöglicher Leistung zu absolvieren gilt. Bei aller Genauigkeit der körperlichen Ausrichtung, bei aller Konzentration auf den Atem – es geht in der Essenz um das Fein-Werden für Dein Wesen, das hinter jedem Selbstbild und jeder Überzeugung darauf wartet, erkannt zu werden. 

 

 

 

Im Tau kleiner Dinge findet das Herz seinen Morgen und wird erfrischt.  

Khalil Gibran